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Studie: Kleine Betriebe holen beim bargeldlosen Bezahlen auf

Smartphone und ein Bezahlvorgang an der Kasse
Foto: Pavel Danilyuk / Pexels

Key takeaways

Zwischen offener Handkasse und mobilem Kartenterminal zeigt sich ein stark unterschiedlicher Umgang kleiner Betriebe mit bargeldlosen Zahlungen. Laut S-Payment wächst zwar die Akzeptanz digitaler Payment-Lösungen, viele Unternehmen bleiben jedoch skeptisch.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland beschäftigen sich zunehmend mit bargeldlosen Bezahllösungen. Gleichzeitig bestehen weiterhin große Vorbehalte gegenüber Kartenzahlung, technischen Systemen und Vertragsmodellen. Das zeigt die aktuelle S-Payment-Marktstudie zum Händlergeschäft am Point of Sale.

Viele kleine Betriebe bleiben zurückhaltend

Besonders im Handwerk und bei mobilen Dienstleistern ist die Zurückhaltung gegenüber Kartenzahlung weiterhin groß. Laut Studie besitzen viele kleinere Unternehmen bislang kein eigenes Terminal oder Kassensystem.

Die sogenannten „Einsteiger“ machen mehr als die Hälfte der befragten Betriebe aus. Häufig dominieren dort offene Handkassen, Geldkassetten oder reine Rechnungszahlung.

Viele dieser Unternehmen befürchten technische Ausfälle, komplizierte Vertragsbedingungen oder schwer nachvollziehbare Kostenmodelle. Kartenzahlung wird teilweise weiterhin als schwer kontrollierbare „Black Box“ wahrgenommen.

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Mobile Betriebe treiben Digitalisierung voran

Deutlich offener für digitale Bezahlsysteme zeigen sich mobile Gastronomiebetriebe wie Food-Trucks oder Event-Caterer. Diese sogenannten „Wechsler“ haben häufig bereits in neue Terminals oder POS-Systeme investiert.

Die Unternehmen sehen bargeldlose Zahlungen zunehmend als wichtigen Erfolgsfaktor. Besonders jüngere Kundinnen und Kunden erwarten flexible Zahlungsmöglichkeiten mit Karte oder Smartphone.

Auch stationäre Gastronomie und Fachhandel gelten laut Studie als besonders technikaffin. Viele dieser Betriebe nutzen Kartenzahlung bereits routiniert und sehen klare Vorteile für ihr Geschäft.

Bargeld bleibt dennoch dominant

Trotz zunehmender Digitalisierung bleibt Bargeld in vielen Branchen weiterhin das wichtigste Zahlungsmittel. Vor allem kleinere Einzelhändler und Gastronomiebetriebe setzen weiterhin stark auf Barzahlung.

Kartenzahlungen gewinnen jedoch an Bedeutung. Händler nennen dabei insbesondere schnellere Abläufe, weniger Bargeldhandling sowie geringere Diebstahl- und Betrugsrisiken als Vorteile.

Auch Rechnungszahlungen spielen weiterhin eine wichtige Rolle – insbesondere bei Handwerksbetrieben und mobilen Dienstleistungen.

Zuverlässigkeit wichtiger als neue Funktionen

Bei der Auswahl neuer Terminals stehen für Unternehmen vor allem stabile und sichere Zahlungsvorgänge im Vordergrund. Die Mehrheit erwartet zuverlässige Transaktionen, geringe Kosten und schnelle Auszahlungen auf das Geschäftskonto.

Mobile Terminals werden insbesondere in Gastronomie, Einzelhandel und mobilen Verkaufsständen immer wichtiger. Viele Betriebe planen innerhalb der kommenden zwölf Monate neue Geräte anzuschaffen oder bestehende Systeme auszubauen.

Die Studie zeigt insgesamt, dass die Digitalisierung am Point of Sale zwar weiter voranschreitet, kleine Unternehmen jedoch sehr unterschiedliche Voraussetzungen, Erwartungen und Geschwindigkeiten bei der Einführung neuer Bezahlsysteme haben.

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